Diagnose
Die einfachste Methode ist der Urinteststreifen. Befindet sich tatsächlich (wiederholt) Zucker im Urin, soll man unbedingt den Hausarzt aufsuchen! Die wichtigste (und häufigste) Diagnosemethode ist die Bestimmung des Nüchternblutzuckers.
In den letzten Jahren hat sich besonders die Messung des HbA1c als ein sicherer Indikator für die Diagnose Diabetes mellitus herauskristallisiert.
Eine weitere Diagnosemöglichkeit ist der orale Glukosetoleranztest (oGTT), eine Untersuchung, bei der der Patient eine mit Glukose angereicherte Lösung trinkt. Anschließend erfolgen Blutzuckerkontrollen.
Der oGTT empfiehlt sich bei grenzwertigen Nüchternblutzuckerwerten oder nicht eindeutigen Blutzucker–Tagesprofilen sowie zum sicheren Ausschluss einer Stoffwechselschwäche für Glukose („pathologische Glukosetoleranz“) oder eines bereits vorliegenden Diabetes mellitus.
|