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Dauer einer Hormonersatztherapie


Die Wechseljahre sind ein langjähriger Prozess. Ihr Körper stellt sich nicht von heute auf morgen um - er benötigt viel Zeit, um sich auf niedrigere Hormonspiegel einzustellen und mit veränderten Bedingungen zu "funktionieren". Für die Dauer der durch den Hormonmangel bedingten Wechseljahresbeschwerden (z.B. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen) kann eine Hormonersatztherapie erwiesenermaßen helfen, die Symptome wirksam zu lindern.

Generell sollte heute eine Hormonersatztherapie in möglichst niedriger Dosierung und so kurz wie möglich angewendet werden. Gehen Sie regelmäßig (ein- bis zweimal jährlich) zu Ihrer Frauenärztin / Ihrem Frauenarzt und wägen Sie mit ihr oder ihm ab, ob die Hormonbehandlung fortgesetzt werden soll. Sprechen Sie auch offen über eventuelle körperliche Veränderungen oder Bedenken, die Sie beunruhigen. Wichtig ist grundsätzlich, dass Sie sich wohl fühlen!

Sollten Sie sich dazu entschließen, Ihre Hormonersatztherapie nicht mehr fortzuführen, sollten Sie dies nicht alleine und von heute auf morgen durchführen. Sprechen Sie Ihre Ärztin / Ihren Arzt an und stimmen Sie mit ihm das weitere Vorgehen ab.

Ihr Frauenarzt/ Ihre Frauenärztin ist für eine solche Entscheidung der kompetente Gesprächspartner, der Ihnen hilft Ihr eigenes Risikoprofil zu erstellen und für Sie eine individuelle Entscheidung zu treffen.

Ein sofortiger Abbruch einer bestehenden Therapie ohne ärztliche Betreuung kann zu einem Wiederauftreten heftiger Wechseljahresbeschwerden führen.

 

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