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Die Knochen


Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, einen Knochenbruch zu erleiden, stark an. Typische Knochenbrüche, z.B. an den Wirbelkörpern, können auch ohne Gewalteinwirkung auftreten und führen zum einen zu starken Rückenschmerzen, oder zu einer gebeugten Haltung, dem so genannten "Witwenbuckel". Warum leiden viele Frauen unter dieser Krankheit, der "Osteoporose"? Bereits ab dem 35. Lebensjahr geht die Knochendichte jährlich um einen kleinen Prozentsatz zurück, in und nach den Wechseljahren sinkt die Knochendichte noch stärker. Das Resultat ist, dass die Stabilität Ihrer Knochen gefährdet ist und diese leichter brechen. Ihre Ärztin / Ihr Arzt kann Ihnen anhand Ihrer Familiengeschichte und einer allgemeinen Untersuchung Ihr persönliches Risiko, an Osteoporose zu erkranken, nennen. In einzelnen Fällen kann auch Ihre aktuelle Knochendichte gemessen werden. Sollte diese Messung ergeben, dass Ihre Knochendichte stark abgenommen hat, steigt das Risiko, einen Knochenbruch zu erleiden, mit zunehmendem Alter.

Was können Sie tun, um dem Knochenabbau vorzubeugen? Essen Sie calciumreiche, Vitamin D-haltige Nahrung. Täglich eine Stunde an der frischen Luft genügt, um genügend Licht über Gesicht und Hände aufzunehmen. Damit wird in der Haut aus einer Vorstufe das stoffwechselwirksame Vitamin D gebildet. Bleiben Sie körperlich aktiv. Zudem ist erwiesen, dass auch eine langandauernde Hormonsubstitution, die zur Linderung der klimakterischen Beschwerden eingesetzt wird, das Osteoporose-Risiko senken kann.