Wir liefern unsere Medikamente weiter an Menschen mit Diabetes und anderen schwerwiegenden chronischen Erkrankungen, schützen die Gesundheit unserer Mitarbeiter und ergreifen Maßnahmen, um Ärzte und Pflegepersonal bei ihrer Arbeit im Kampf gegen das Virus zu unterstützen.

Die Situation entwickelt sich rasant, und jeden Tag kommen neue Fragen auf. Wir möchten aktuelle Informationen mit Ihnen teilen.

Montagelinie von Insulin-Pens

Derzeit haben wir keine coronabedingten Lieferengpässe. Auf Situationen wie diese sind wir gut vorbereitet. Über unsere Lagerhaltung stellen wir die Versorgung über einen langen Zeitraum sicher.

Schließlich handelt es sich bei unseren Arzneimitteln um lebenswichtige Medikamente, auf die Patienten weltweit täglich angewiesen sind.

Gesundheitsbehörden und Apotheken tun jeden Tag ihr Bestes, um die Verfügbarkeit lebenswichtiger Medikamente während der COVID-19 Krise zu gewährleisten. Wir können versichern, dass wir unsere Lagerbestände weiterhin auf normalem Niveau halten. Wir beobachten die Situation weiter sehr sorgfältig und informieren Sie zu aktuellen Entwicklungen.

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Menschen mit Diabetes und anderen schwerwiegenden chronischen Erkrankungen

Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, an Diabetes, Adipositas oder einer anderen schwerwiegenden chronischen Erkrankung leidet, haben Sie zweifellos Fragen zur aktuellen Situation. Da viele von uns aufgefordert sind, zuhause zu bleiben, gibt es viele Fragen sowohl zu körperlichen als auch psychologischen Aspekten.

Wir möchten Ihnen gerne einige hilfreiche Tipps und Empfehlungen mit auf den Weg geben.

Coronavirus und Diabetes

Coronavirus und Adipositas

Novo Nordisk Labortechniker

Um die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter zu schützen, halten wir uns an die Empfehlungen und Vorgaben der örtlichen Gesundheitsbehörden. In manchen Ländern und Regionen, in denen das Infektionsrisiko weiterhin hoch ist, fordern wir unsere Mitarbeiter dazu auf, von zuhause zu arbeiten.

Während dieser Zeit unterstützen wir unsere Mitarbeiter mit verschiedenen Bewegungsangeboten sowie Trainings und Tools zum digitalen Arbeiten.

Wir haben zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um unsere Mitarbeiter an unseren Produktionsstandorten zu schützen und ihnen zu ermöglichen, während der Arbeit zum Beispiel die empfohlenen Abstandsregeln einzuhalten.

HCP mit Patient, Novo Nordisk PIONEER Studie

Wir führen alle unsere bereits begonnenen klinischen Studien weiter und erwarten keine außergewöhnlichen Verzögerungen für die Studien, die kurz vor dem Abschluss stehen. In der aktuellen Situation sind wir weltweit im engen Austausch mit den verantwortlichen Studienärzten. Wir verlassen uns auf deren Einschätzung, ob laufende Studienrekrutierungen ausgesetzt oder Patientenbesuche an den Studienorten reduziert werden und stattdessen die Dokumentation über die regulären Arztbesuche erfolgt werden.

Wir beobachten auch, dass die Follow-up-Termine im Rahmen der Studien zunehmend schwieriger zu realisieren sind. Wir arbeiten daher eng mit relevanten Studienzentren, Studienärzten und Behörden zusammen, um die besten Lösungen in dieser Situation zu erarbeiten.

Bei laufenden Studien hat die Pandemie einen negativen Einfluss auf die Rekrutierung von neuen Patienten, wobei sich die Lage langsam wieder bessert. In manchen Ländern können sogar schon neue Studien begonnen werden.

Novo Nordisk unterstützt die Bemühungen der Gesundheitsbehörden in den betroffenen Gebieten mit mehreren Initiativen, darunter Spenden, die gemeinsame Nutzung von Rohstoffen für die Herstellung von Handdesinfektionsmitteln und die Öffnung unserer Labore, um bei COVID-19-Tests zu helfen.

Wir beobachten die globale Situation sehr sorgfältig, um sicherzustellen, dass zum gegebenen Zeitpunkt geeignete Maßnahmen ergriffen werden können.

Gesundheitsbehörden und Apotheken tun jeden Tag ihr Bestes, um die Verfügbarkeit lebenswichtiger Medikamente während der COVID-19 Krise zu gewährleisten. Wir können versichern, dass wir unsere Lagerbestände weiterhin auf normalem Niveau halten.

Das heißt aber dennoch, dass es durchaus Einschränkungen geben kann, welche Medikamentenmenge oder wieviele Injektionsgeräte ein Patient zu einem bestimmten Zeitpunkt erhalten kann. Es ist essenziell, dass sie dafür sorgen, dass alle Menschen mit Diabetes und anderen chronischen Erkrankungen Zugang zu ihren lebensnotwendigen Medikamenten haben.

Wir stehen dazu in engem Kontakt mit unseren Partnern, einschließlich den Gesundheitsbehörden und Apotheken.

Die Situation verändert sich kontinuierlich, aber aktuell haben wir keinerlei coronabedingte Versorgungseinschränkungen. Auf Situationen wie diese sind wir gut vorbereitet. Mithilfe unserer Lagerhaltung stellen wir die Versorgung über einen langen Zeitraum sicher. Das ist wichtig, da Patienten auf der ganzen Welt täglich auf unsere Medikamente angewiesen sind.

Bei der Durchführung klinischer Studien liegen unsere Prioritäten auf der Patientensicherheit. Wir führen alle unsere bereits begonnenen klinischen Studien weiter und erwarten keine außergewöhnlichen Verzögerungen für die Studien, die kurz vor dem Abschluss stehen.

In der aktuellen Situation sind wir weltweit im engen Austausch mit den verantwortlichen Studienärzten. Wir verlassen uns auf deren Einschätzung, ob laufende Studienrekrutierungen ausgesetzt oder Patientenbesuche an den Studienorten reduziert werden und stattdessen die regulären Arztbesuche erfolgt werden.

Wir beobachten auch, dass die Follow-up-Termine im Rahmen der Studien zunehmend schwieriger zu realisieren sind. Wir arbeiten daher eng mit relevanten Studienzentren, Studienärzten und Behörden zusammen, um die besten Lösungen in dieser Situation zu erarbeiten. Mit Rücksicht auf die aktuelle Belastung der Gesundheitssysteme werden wir keine neuen Studien beginnen.

Um die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter zu schützen, halten wir uns an die Empfehlungen der lokalen Gesundheitsbehörden, um sichere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.

Unsere Mitarbeiter im Homeoffice unterstützen wir durch Anreize für sportliche Aktivitäten, einen ergonomischen Arbeitsplatz und Trainings sowie Tools zum digitalen Arbeiten.

An unseren Produktionsstandorten haben wir umfangreiche Vorkehrungen zum Schutz unserer Mitarbeiter getroffen und halten die empfohlenen Abstandsregeln ein.

Wenn Sie Fragen oder Bedenken über die Verfügbarkeit oder Erschwinglichkeit unserer Medikamente während der COVD-19-Pandemie haben, wenden Sie sich bitte an unser lokales Büro in Ihrem Land.

Hier erhalten Sie eine Übersicht über unsere weltweiten Niederlassungen.

Wir erkennen die Auswirkung, die die globale Coronavirus-Pandemie auf das Leben von Menschen auf der ganzen Welt hat. Auch wenn das Ansteckungsrisiko für Menschen mit Diabetes und/oder Adipositas nicht größer ist als für andere, kann das Virus dennoch stärkere Symptome und Komplikationen bei manchen Menschen mit Diabetes, Adipositas und hiermit bedingten Folgeerkrankungen verursachen, wie z.B. Herzerkrankungen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand haben Menschen mit Adipositas kein erhöhtes Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Studienergebnisse zeigen, dass Menschen mit Adipositas mit einem BMI ≥ 40 kg/m2 bei einer Erkrankung mit der saisonalen Grippe einem erhöhten Risiko für schwerwiegende Komplikationen unterliegen. Gesundheitsbehörden in den USA und England stufen Menschen mit einer schweren Adipositas (BMI ≥ 40 kg/m2) als erhöhte Risikogruppe für schwerwiegende Komplikationen bei einer COVID-19-Erkrankung ein.

Bei einem gut eingestellten Diabetes ist das Risiko für eine schwere Erkrankung aufgrund des Coronavirus' etwa genauso hoch wie bei der allgemeinen Bevölkerung.

Um während dieser ungewöhnlichen Zeit weiterhin Menschen mit Diabetes und Adipositas zu unterstützen, haben wir zusätzliche Informationen und Hilfestellungen auf unseren Webseiten für Patienten zusammengestellt:

Diabetes: Diabetes was nun

Adipositas: Mein Weg zum Wunschgewicht

Die Risiken sind für Menschen mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes ähnlich. Menschen mit Typ 1 Diabetes haben bei einer Coronavirus-Erkrankung eventuell ein erhöhtes Risiko für eine diabetische Ketoazidose, da der Blutzucker bei einer Infektion, die mit Symptomen einhergeht, in der Regel ansteigt.

Wir sind uns bewusst, welche Auswirkung die globale Coronavirus-Pandemie auf das Leben von Menschen auf der ganzen Welt hat. Das gilt insbesondere für Menschen mit Diabetes. Sie sollten griffbereit halten:

  • Die Kontaktinformationen ihres Arztes
  • Einen angemessenen Bestand an Medikamenten und alles, was für eine Blutzuckerselbstkontrolle benötigt wird
  • Wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Unterzuckerungen haben oder zu krank zum Essen sind, stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend schnelle Kohlenhydrate wie Traubenzucker, Gummibärchen oder Obstsäfte vorrätig haben
  • Glukagon- und Keton-Testreifen im Falle einer schlechten Blutzuckerkontrolle (hoher oder niedriger Blutzuckerspiegel)

Patienten sollten auch unbedingt auf Notfallwarnzeichen achten, wie Atembeschwerden oder Atemnot, anhaltende Schmerzen oder Druck in der Brust, Verwirrung oder bläuliche Lippen.

Falls Menschen mit Diabetes Symptome einer COVID-19-Infektion beobachten, sollten sie den Empfehlungen der lokalen Gesundheitsbehörden folgen. In manchen Ländern wird Patienten geraten, sich direkt an ihren Arzt zu wenden. Es ist zudem angeraten, nicht direkt ins Krankenhaus zu fahren, damit andere potenziell nicht mit dem Virus angesteckt werden könnten. Lassen Sie das medizinische Personal über die ersten Schritte entscheiden.

Rufen Sie das Krankenhaus/Ihren Arzt an und geben Sie ihnen folgende Informationen:

  • Symptome
  • Glukose- und Ketonwerte (soweit verfügbar)
  • Umfang der Flüssigkeitsaufnahme

Befolgen Sie hinsichtlich der Medikamentenverabreichung die Anweisungen Ihres Arztes. Trinken Sie ausreichend und halten Sie ungesüßte Getränke bereit. Essen Sie häufiger und dafür kleinere Portionen.

Bei Menschen mit Diabetes kann es während einer Corona-Erkrankung zu einer Verschlechterung der Blutzuckerkontrolle kommen. Patienten sollten die Blutzuckerkontrolle wieder in den Griff bekommen.

Befolgen Sie bitte stets die allgemeinen behördlichen Empfehlungen. Die folgenden Maßnahmen werden von der American Diabetes Association (ADA) empfohlen:

  • Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes hinsichtlich Medikamenteneinnahme und Blutzuckerkontrolle
  • Achten Sie auf Anzeichen einer Hyperglykämie (z.B. vermehrtes Urinieren, insbesondere nachts, übermäßiger Durst, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit)
  • Kontrollieren Sie den Blutzucker häufig während des Tages und der Nacht (im Allgemeinen alle 2–3 Stunden)
  • Trinken Sie ausreichend
  • Wenn der Blutzucker unter 70mg/dl (3,9 mmol/l) oder unter dem Zielbereich liegt, essen Sie leicht verdauliche Kohlenhydrate (z.B. Honig, Marmelade, Bonbons, Eis am Stiel, Gummibärchen oder Saft). Der Blutzucker sollte innerhalb von 15 Minuten überprüft werden, um sicherzustellen, dass der Blutzuckerspiegel steigt
  • Ketone sollten zweimal hintereinander überprüft werden, wenn der Blutzuckerspiegel mehr als 240 mg/dl (13,3 mmol/l) beträgt. Bei mittleren oder hohen Ketonwerten sollte sofort ein Arzt konsultiert werden
  • Falls Sie ein Messsystem für kontinuierliche Glukosemessung anwenden, überprüfen Sie die Genauigkeit der Sensoren mittels Fingerstich, da diese bei Einnahme von Paracetamol fälschlicherweise hohe Werte ausgeben könnten
  • Die Hände sollten gewaschen und die Injektions-/Infusions- und Fingerstichstellen mit Wasser und Seife oder Alkohol gereinigt werden
  • Falls Ihr Blutzuckerspiegel über 250 mg/dl liegen sollte und die Ketonenmenge moderat bis hoch ist, dann schränken Sie Ihre Aktivitäten ein

Weitere Empfehlungen finden Sie in den Richtlinien der CDC, "Flu and Sick Days Guidelines", hier (auf Englisch).

Unser Engagement für unsere Patienten und in Regionen, in denen wir tätig sind, bleibt unverändert. Unser Fokus liegt weiterhin auf dem Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter und Patienten.

Während der globalen COVID-19-Pandemie erkennen wir die Auswirkungen auf das Leben der Menschen auf der ganzen Welt, einschließlich Menschen mit Adipositas.

Menschen sollten keine medizinische Behandlung, die sie erhalten (einschließlich AOM), einstellen, ohne zuvor mit ihrem Gesundheitsdienstleister zu sprechen, im Einklang mit den Anweisungen der lokalen Gesundheitsbehörden.

Personen mit Adipositas sollten ihre körperliche Aktivität gemäß den Leitlinien der örtlichen Gesundheitsbehörden fortsetzen und soziale Kontakte auf ein Minumum beschränken.

Für allgemeine Empfehlungen zu körperlicher Aktivität und gesunder Ernährung während der COVID-19-Krise empfehlen wir Menschen mit Adipositas, sich an die Anleitung qualifizierter medizinischer Fachkräfte und Berufsverbände zu halten.

Während der globalen COVID-19-Pandemie erkennen wir die Auswirkungen auf das Leben der Menschen auf der ganzen Welt, einschließlich Menschen mit Adipositas. Menschen mit Adipositas wird empfohlen, die Empfehlungen der WHO und ihrer lokalen Behörde zu befolgen, wenn der Verdacht auf COVID-19-Symptome besteht.

Menschen sollten keine medizinische Behandlung, die sie erhalten (einschließlich AOM), einstellen, ohne zuvor mit ihrem Gesundheitsdienstleister zu sprechen, im Einklang mit den Anweisungen der lokalen Gesundheitsbehörden.

Unser Engagement für die Patienten und Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, bleibt unverändert und unser Fokus liegt in dieser beispiellosen Zeit auf der Sicherung der Gesundheit unserer Mitarbeiter und Patienten.

Jeder sollte den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden folgen, um sich keinem unnötigen Risiko auszusetzen. Dies bedeutet: sich häufig und gründlich (für mindestens 20 Sekunden) die Hände waschen, auf allgemeine Hygiene achten und den Kontakt zu anderen Menschen auf ein Minimum beschränken (vor allem wenn diese Krankheitssymptome haben).

Wir unterstützen ihre Patienten weltweit weiterhin. Derzeit haben wir keine Lieferprobleme und unsere Lagerbestände sind normal. Wir sind gut auf solche Situationen vorbereitet, und wir haben eine Lagerhaltung, die eine langfristige Versorgung sicherstellt. Dies ist wichtig, da wir es mit lebenswichtigen Arzneimitteln zu tun haben, auf die Patienten auf der ganzen Welt jeden Tag angewiesen sind.

Im Laufe der globalen Situation konzentrieren wir uns darauf, sicherzustellen, dass unsere Patienten weiterhin Zugang zu den Arzneimitteln erhalten, die sie benötigen.

Novo Nordisk engagiert sich für unsere Verantwortung und unseren Beitrag zur globalen Gesundheit und wird rechtzeitig Unterstützung und Ressourcen in der kollaborativen Reaktion auf COVID-19 bereitstellen.

Wir informieren Sie auf dieser Seite, wenn es neue Informationen gibt.

Derzeit gibt es keine Daten, die auf die Einnahme unserer Medikamente (z. B. GLP-1-Rezeptor-Agonisten oder Insuline) hinweisen, wenn Sich Menschen mit Diabetes oder Adipositas mit COVID-19 anstecken.

Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten während der COVID-19-Gesundheitskrise steht im Mittelpunkt unseres Tuns.

Wir engagieren uns für unsere Verantwortung und unseren Beitrag zur globalen Gesundheit und werden rechtzeitig Unterstützung und Ressourcen in der kollaborativen Reaktion auf COVID-19 bereitstellen.

Wir informieren Sie auf dieser Seite, wenn es neue Informationen gibt.

Diese Informationen sollen das Bewusstsein für die aktuelle Situation verbessern und sollten nicht als medizinischer Rat verstanden werden. Wenn Sie Symptome von COVID-19 haben oder Fragen, Zweifel oder Bedenken haben, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren. Folgen Sie immer den Ratschlägen der lokalen Behörden.

Bei der Vorbereitung unserer häufig gestellten Fragen für Menschen mit Diabetes und Adipositas haben wir folgende Quellen konsultiert:

  • CDC. Menschen mit hohem Risiko für GrippeKomplikationen. Verfügbar unter: https://www.cdc.gov/flu/highrisk/index.html. Letzter Zugriff: März 2020.