Das kardiovaskuläre Risiko verstehen

Frage

Was ist eine kardiovaskuläre Erkrankung?

Kardiovaskuläre Erkrankungen, auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen genannt, betreffen das Herz und die Blutgefäße. Üblicherweise sind sie mit Ablagerungen von Fetten und Lipiden in den Arterien assoziiert, der sogenannten Atherosklerose, sowie mit der Entstehung von Blutgerinnseln. Zu den kardiovaskulären Erkrankungen zählen drei Arten von Erkrankungen: Die koronare Herzkrankheit, der Schlaganfall und die periphere arterielle Verschlusskrankheit – was verbirgt sich dahinter?   
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Koronare Herzerkrankung 

Sie betrifft die Blutgefäße, die das Herz mit sauerstoffreichem Blut versorgen. Die Folgen sind Schmerzen in der Brust (Angina pectoris), Herzinfarkt bis hin zum Herztod.

Schlaganfall

Dazu kommt es, wenn Blutgefäße, die das Gehirn mit Sauerstoff versorgen, verstopfen oder platzen. 

Periphere arterielle Verschlusskrankheit

Davon sind vor allem die Gefäße betroffen, die Blut in Beine und Füße transportieren. Schmerzen und Schwäche in den Beinen sind die Folgen. Geschwüre und Wunden heilen nicht mehr ab, im schlimmsten Fall droht eine Amputation. 


Wie beeinflusst Typ 2 Diabetes die Herzgesundheit?

 

Typ 2 Diabetes führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel, der die Wände der Arterien schädigen kann. Diese Beschädigungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich Fette und Lipide (z. B. Cholesterin) in den Blutgefäßen ablagern. Mit der Zeit verengen sich so die Arterien. Dies wiederum führt zu einer eingeschränkten Durchblutung.

  • Eine schlechte Durchblutung reduziert die Menge an sauerstoffreichem Blut, das zu den Organen und Muskeln gelangt. Die Folgen können Schmerzen in der Brust sowie Schwäche und Schmerzen in den Beinen sein.

Ein hoher Blutzuckerspiegel kann auch dazu führen, dass sich Blutgerinnsel bilden. Blutgerinnsel können zudem entstehen, wenn sich Ablagerungen in den Arterien lösen und dann Blutgefäße verstopfen.

  • Solche Gerinnsel können Blutgefäße komplett blockieren. Je nachdem wo es zu so einer Blockade kommt, kann ein Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge sein. 

Menschen mit Typ 2 Diabetes leiden häufiger unter Bluthochdruck und hohen Cholesterinspiegeln. Beides begünstig die Entstehung von Fett- und Lipidablagerungen in den Blutgefäßen. 


Welche Risikofaktoren können im Zusammenhang mit Typ 2 Diabetes stehen und Ihr kardiovaskuläres Risiko beeinflussen? 

Fakten

Wenn Sie unter Typ 2 Diabetes leiden, haben Sie möglicherweise auch andere Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung erhöhen können.
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Bluthochdruck

Bluthochdruck schädigt die Gefäße und das Herz. Er kann dazu führen, dass Arterien, die bereits geschädigt oder von Ablagerungen betroffen sind, reißen oder dass sich Gerinnsel lösen und in den Blutkreislauf gelangen.

Übergewicht

Übergewicht geht häufig mit einem erhöhten Cholesterinspiegel und Bluthochdruck einher. Das Risiko dafür steigt mit zunehmendem Body-Mass-Index (BMI). 

Erhöhte Cholesterinspiegel

Erhöhte Cholesterinspiegel steigern die Wahrscheinlichkeit für Ablagerungen in den Arterien. 

Rauchen

Rauchen schädigt die Wände der Blutgefäße und fördert so ebenfalls die Ablagerung von Fetten und Lipiden. Außerdem enthalten Zigaretten viele Chemikalien, die den Blutdruck erhöhen und den Sauerstoffgehalt im Blut senken können. Das heißt, das Herz muss stärker arbeiten, um das Blut durch den Körper zu pumpen.

Was wissen Sie über den Zusammenhang zwischen Typ 2 Diabetes und Herzgesundheit?

Frage

Diese Menschen haben Typ 2 Diabetes. Wie viele von ihnen werden an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung versterben?  

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Ungefähr zwei von drei Menschen mit Typ 2 Diabetes sterben an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Risiko für eine kardiovaskuläre Erkrankung senken können, indem Sie Typ 2 Diabetes zur Herzensangelegenheit machen.

 

 

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